BSC BSC im Mittelstand Hans-Jörg Vohl Zurück zur Übersicht
MUSTER-LEITFADEN

Muster-Leitfaden für eine BSC-Einführung

Vorlage für die strukturierte Dokumentation Ihrer eigenen Balanced-Scorecard-Einführung. Passen Sie die Inhalte Schritt für Schritt an Ihr Unternehmen an.

Ziel des Leitfadens: In nur einem kompakten Dokument die Entstehung und die Ergebnisse Ihrer BSC-Einführung zu dokumentieren. Diese Dokumentation kann allen interessierten Mitarbeitern über Intranet oder als ausgedrucktes/elektronisches Dokument zur Verfügung gestellt werden.

Hinweis: Das Dokument ersetzt nicht die persönliche Information und Kommunikation im Unternehmen, sondern unterstützt sie. Betrachten Sie es als „lebendige Dokumentation" Ihrer Arbeitsresultate.

Aufbau des Leitfadens

1. Unser BSC-Zielsystem

Gründe für die Einführung einer BSC in unserem Unternehmen

Nennen Sie hier die wichtigsten Gründe für die Einführung einer BSC in Ihrem Unternehmen.

Unsere Ziele für die Balanced-Scorecard-Einführung

Nennen Sie hier konkrete (messbare) Ziele für die Einführung einer BSC in Ihrem Unternehmen.

Was wollen wir mit der Balanced Scorecard nicht erreichen?

Um zu vermeiden, dass die BSC überfrachtet wird, nennen Sie hier die wichtigsten Punkte, die Sie nicht erreichen wollen.

2. Die BSC-Einführungsplanung

Projektphasen

Schildern Sie hier in kurzen Worten die ganz grobe Planung vor der Konzeption der BSC-Einführung.

Zeitplan

Schildern Sie hier die ganz grobe Zeitplanung bereits vor der Konzeption der BSC-Einführung.

Personen

Nennen Sie hier die wichtigsten Personen und ihre Rollen.

3. Unsere Arbeitsergebnisse in der BSC-Einführung

Konzeption

Schildern Sie hier die wichtigsten Ergebnisse der Konzeptionsphase und orientieren Sie sich dabei an der Checkliste „BSC-Vollständigkeit". Denken Sie an die Visualisierung und Übersichtlichkeit der Darstellung.

Strategie / strategische Voraussetzungen

Schildern Sie hier die wichtigsten Ergebnisse der Strategiephase. Halten Sie folgende Elemente fest:

Scorecarding

Schildern Sie hier die wichtigsten Ergebnisse der Scorecarding-Phase:

Projektdefinition

Schildern Sie hier die wichtigsten Ergebnisse der Phase der Projektdefinition. Listen Sie konkret die abgeleiteten Projekte auf:

Umsetzung

Schildern Sie hier die wichtigsten Ergebnisse der Umsetzungsphase. Denken Sie an die Visualisierung und Übersichtlichkeit der Darstellung.

Lernen

Schildern Sie hier die wichtigsten Ergebnisse der Lernphase und orientieren Sie sich dabei an der Checkliste „BSC-Vollständigkeit".

4. Die Prinzipien einer Balanced Scorecard

Diese Prinzipien sind die übergeordneten Regeln, die die Erfolgswahrscheinlichkeit Ihrer BSC-Einführung erhöhen:

Top-Down

Vorgehensweise von „oben" (Geschäftsführung) nach „unten" (Mitarbeiter). Beim Aufbau einer BSC startet man bei den Zielen der Unternehmensleitung und kaskadiert nach unten.

Subsidiarität

Hierarchisch höhere Gruppen werden nur dann aktiv, wenn Aufgaben nicht besser durch tiefer angesiedelte Gruppen übernommen werden können. Hilft bei der Delegation.

Kongruenzprinzip

Übereinstimmung von Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung. Welches Ergebnis soll erzielt werden? Welche Fähigkeiten werden benötigt? Welche Verantwortung ist mit der Erfüllung verbunden?

Ausgewogenheit

Ein ausgeglichenes Zielsystem erhöht den Gesamtnutzen. Sind Ziele und Maßnahmen nicht abgestimmt, können sie sich widersprechen oder behindern.

Teamarbeit (Interdisziplinarität)

Erhöht die Wahrscheinlichkeit ausgeglichener Ziele, verbessert das Verständnis für andere Belange und führt zu höherer Identifikation mit dem Zielsystem.

Übersichtlichkeit und Einfachheit

Sorgt durch wenige Ziele und Kennzahlen sowie eine einfache Vorgehensweise für ein Maximum an Zielgenauigkeit und ein Minimum an Intransparenz.

Visualisierung

Fordert die grafische und optische Aufbereitung von Arbeitsergebnissen. Hilft, Missverständnisse aufzudecken und Diskussionen über die richtigen Wege auszulösen.

Verbindlichkeit

Klare Vereinbarungen mit eindeutiger Verteilung von Aufgaben und Verantwortungen treffen — inklusive Selbstverpflichtung.

Kausalität

Stets Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge betrachten. Alle Maßnahmen werden aus dem obersten Zielsystem abgeleitet. Die wichtigsten Zusammenhänge werden in der strategischen Landkarte visualisiert.

Kommunikation

Herzstück des Veränderungsmanagements. Bereits zu Beginn muss viel erklärt und kommuniziert werden, um langfristig Akzeptanz herzustellen.

Kontinuität

Die BSC ist auf kontinuierliche Steuerung angelegt. Das Prinzip sichert das langfristige Überleben der BSC und ihren anhaltenden Nutzen.

5. Weitere Informationen

Hier können Sie ergänzende Informationen zur BSC einfügen.

Beispielsweise: BSC ist ein kontinuierlicher Prozess — wie werden die Ergebnisse der folgenden Perioden geplant und dargestellt?