Muster-Leitfaden für eine BSC-Einführung
Vorlage für die strukturierte Dokumentation Ihrer eigenen Balanced-Scorecard-Einführung. Passen Sie die Inhalte Schritt für Schritt an Ihr Unternehmen an.
Ziel des Leitfadens: In nur einem kompakten Dokument die Entstehung und die Ergebnisse Ihrer BSC-Einführung zu dokumentieren. Diese Dokumentation kann allen interessierten Mitarbeitern über Intranet oder als ausgedrucktes/elektronisches Dokument zur Verfügung gestellt werden.
Hinweis: Das Dokument ersetzt nicht die persönliche Information und Kommunikation im Unternehmen, sondern unterstützt sie. Betrachten Sie es als „lebendige Dokumentation" Ihrer Arbeitsresultate.
Aufbau des Leitfadens
1. Unser BSC-Zielsystem
Gründe für die Einführung einer BSC in unserem Unternehmen
Nennen Sie hier die wichtigsten Gründe für die Einführung einer BSC in Ihrem Unternehmen.
Unsere Ziele für die Balanced-Scorecard-Einführung
Nennen Sie hier konkrete (messbare) Ziele für die Einführung einer BSC in Ihrem Unternehmen.
Was wollen wir mit der Balanced Scorecard nicht erreichen?
Um zu vermeiden, dass die BSC überfrachtet wird, nennen Sie hier die wichtigsten Punkte, die Sie nicht erreichen wollen.
2. Die BSC-Einführungsplanung
Projektphasen
Schildern Sie hier in kurzen Worten die ganz grobe Planung vor der Konzeption der BSC-Einführung.
Zeitplan
Schildern Sie hier die ganz grobe Zeitplanung bereits vor der Konzeption der BSC-Einführung.
Personen
Nennen Sie hier die wichtigsten Personen und ihre Rollen.
3. Unsere Arbeitsergebnisse in der BSC-Einführung
Konzeption
Schildern Sie hier die wichtigsten Ergebnisse der Konzeptionsphase und orientieren Sie sich dabei an der Checkliste „BSC-Vollständigkeit". Denken Sie an die Visualisierung und Übersichtlichkeit der Darstellung.
Strategie / strategische Voraussetzungen
Schildern Sie hier die wichtigsten Ergebnisse der Strategiephase. Halten Sie folgende Elemente fest:
- Unternehmensmission
- Werte unseres Unternehmens
- Unser Leitsatz (Slogan, Claim)
- Vision
Scorecarding
Schildern Sie hier die wichtigsten Ergebnisse der Scorecarding-Phase:
- Scorecard (Ziele, Kennzahlen, Zielwerte, Maßnahmen je Perspektive)
- Strategische Landkarte (Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge visualisiert)
Projektdefinition
Schildern Sie hier die wichtigsten Ergebnisse der Phase der Projektdefinition. Listen Sie konkret die abgeleiteten Projekte auf:
- Projekt A
- Projekt B
- Projekt N
Umsetzung
Schildern Sie hier die wichtigsten Ergebnisse der Umsetzungsphase. Denken Sie an die Visualisierung und Übersichtlichkeit der Darstellung.
Lernen
Schildern Sie hier die wichtigsten Ergebnisse der Lernphase und orientieren Sie sich dabei an der Checkliste „BSC-Vollständigkeit".
4. Die Prinzipien einer Balanced Scorecard
Diese Prinzipien sind die übergeordneten Regeln, die die Erfolgswahrscheinlichkeit Ihrer BSC-Einführung erhöhen:
Top-Down
Vorgehensweise von „oben" (Geschäftsführung) nach „unten" (Mitarbeiter). Beim Aufbau einer BSC startet man bei den Zielen der Unternehmensleitung und kaskadiert nach unten.
Subsidiarität
Hierarchisch höhere Gruppen werden nur dann aktiv, wenn Aufgaben nicht besser durch tiefer angesiedelte Gruppen übernommen werden können. Hilft bei der Delegation.
Kongruenzprinzip
Übereinstimmung von Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung. Welches Ergebnis soll erzielt werden? Welche Fähigkeiten werden benötigt? Welche Verantwortung ist mit der Erfüllung verbunden?
Ausgewogenheit
Ein ausgeglichenes Zielsystem erhöht den Gesamtnutzen. Sind Ziele und Maßnahmen nicht abgestimmt, können sie sich widersprechen oder behindern.
Teamarbeit (Interdisziplinarität)
Erhöht die Wahrscheinlichkeit ausgeglichener Ziele, verbessert das Verständnis für andere Belange und führt zu höherer Identifikation mit dem Zielsystem.
Übersichtlichkeit und Einfachheit
Sorgt durch wenige Ziele und Kennzahlen sowie eine einfache Vorgehensweise für ein Maximum an Zielgenauigkeit und ein Minimum an Intransparenz.
Visualisierung
Fordert die grafische und optische Aufbereitung von Arbeitsergebnissen. Hilft, Missverständnisse aufzudecken und Diskussionen über die richtigen Wege auszulösen.
Verbindlichkeit
Klare Vereinbarungen mit eindeutiger Verteilung von Aufgaben und Verantwortungen treffen — inklusive Selbstverpflichtung.
Kausalität
Stets Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge betrachten. Alle Maßnahmen werden aus dem obersten Zielsystem abgeleitet. Die wichtigsten Zusammenhänge werden in der strategischen Landkarte visualisiert.
Kommunikation
Herzstück des Veränderungsmanagements. Bereits zu Beginn muss viel erklärt und kommuniziert werden, um langfristig Akzeptanz herzustellen.
Kontinuität
Die BSC ist auf kontinuierliche Steuerung angelegt. Das Prinzip sichert das langfristige Überleben der BSC und ihren anhaltenden Nutzen.
5. Weitere Informationen
Hier können Sie ergänzende Informationen zur BSC einfügen.
Beispielsweise: BSC ist ein kontinuierlicher Prozess — wie werden die Ergebnisse der folgenden Perioden geplant und dargestellt?